Interview mit Renate Schmidt
21. Januar 2010
In Anbetracht der bevorstehenden Bürgermeisterwahl, haben sich die Jusos Eppelheim zu einem Interview mit der einzigen weiblichen Bewerberin Renate Schmidt getroffen. Das Interview führte Matthias Bieniakonski.
Bieniakonski: Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich zur Bürgermeisterwahl zu bewerben?
Schmidt: Das Bürgermeisteramt bietet die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen, für die Zukunft zu gestalten. Ich bin in Eppelheim aufgewachsen und fühle mich unserer Stadt verbunden – ich würde auch in keiner anderen Kommune kandidieren. Das Bürgermeisteramt bietet mir die Chance und Möglichkeit, in der Stadt, in der ich weiter leben will, Impulse für deren Entwicklung zu geben.
Bieniakonski: Was ist Ihre Vision für Eppelheim in den nächsten Jahren?
Schmidt: Eppelheim wird eine Stadt, in der alle Bürgerinnen u. Bürger , also alle Generationen ihren Platz haben unabhängig von Alter, Herkunft oder körperlicher Verfassung. Es wurde in den vergangenen Jahrzehnten viel für die Infrastruktur investiert. Zukünftig geht es darum, diese Einrichtungen zukunftsfähig zu machen.
Bieniakonski: Warum sollten gerade Familien mit Kindern Renate Schmidt wählen?
Schmidt: Weil ich weiß, womit sich Familien beschäftigen. Die Familienstrukturen haben sich verändert und die Kommunalpolitik muss darauf reagieren: Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gute Betreuungseinrichtungen, Schulen und Freizeitangebote (Vereine).
Bieniakonski: Was haben Sie im Kreistag bisher für Eppelheim erreicht?
Schmidt: Als Mitglied im Fraktionsvorstand kann ich Anregungen und Anträge an vorderster Stelle direkt einzubringen.
Bieniakonski: Was haben die Jugendlichen von Eppelheim von einer Bürgermeisterin Renate Schmidt zu erwarten?
Schmidt: Ich werde dafür sorgen, dass die Jugendlichen an Kommunalpolitik mitbeteiligt werde. Dies kann in einem Jugendforum oder durch Vertretung im Ausschuss für Jugend, Kultur, Sport und Vereine erfolgen. Ich hätte bereits bei dem Thema Schulsanierung die Schüler mit einbezogen, denn sie sind es, die diese Einrichtung tagtäglich besuchen.
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